Zusammenfassung
Es ist eine Geschichte aus der Kamakura-Zeit. Eines Nachts, als der Schnee fiel, ging ein Mönch einen ländlichen Weg in Ueno entlang. Auf der Suche nach Unterkunft besuchte er ein Haus und bat: „Bitte um Hilfe.“ Daraufhin schaute eine vornehme Dame aus dem Haus und antwortete: „Wir haben nicht die Mittel, um einen Gast zu bewirten, aber wir haben nur Hirsebrei.“ Der Mönch antwortete: „Das ist ausreichend.“ So aßen die drei zusammen um den hearth.
An diesem Tag trat der Ehemann nach draußen und brachte drei Bonsai-Bäume mit. „Lass uns dies verbrennen, um uns zu wärmen,“ sagte er. Der Mönch war überrascht und rief: „Das ist unmöglich! Das sind Schätze.“ Der Ehemann ließ sich jedoch nicht beirren und meinte: „Sie sind wie totes Holz und werden nie wieder gesehen werden.“ So verbrannte er zuerst den Ume-Baum, dann den Sakura, und schließlich den Kiefer.
Der Mönch fragte: „Darf ich nach Ihrem Namen fragen?“ Der Ehemann antwortete: „Ich war einst der Herr von Sano, Sano Genzaemon Tokuyo.“ Der Mönch war erstaunt und fragte: „Warum hast du nicht dem Kamakura-Herrn Bericht erstattet?“ Der Ehemann erklärte, er sei infolge eines Verrats aus der Familie verbannt worden. „Obwohl ich jetzt arm bin, habe ich meinen Stolz als Krieger nicht vergessen.“
Am nächsten Morgen sagte der Mönch: „Wenn Sie das nächste Mal in Kamakura sind, besuchen Sie mich.“ Er schied und in Wahrheit war der Mönch Hojo Tokiyori. Tokiyori gab den Befehl, alle Lehnsherren aus der Kanto-Region nach Kamakura zu versammeln. „Bring den bettelnden Mann her,“ befahl er, und der Ehemann wurde hergebracht. Der überraschte Ehemann rief: „Das ist ein Missverständnis!“ Aber Tokiyori konfrontierte ihn: „Du bist es. Erinnerst du dich?“
Der Ehemann senkte den Kopf und sagte: „Ich habe in jener Nacht gesagt, dass ich im Bedarfsfall meine Rüstung anlegen und mein Schwert ziehen und mit dem Pferd nach Kamakura marschieren würde.“ Tokiyori versprach: „Ich wollte sehen, ob du dein Wort hältst. Ich werde dir dein Land zurückgeben.“ Er kündigte an, dass er die Gebiete Umeda, Sakurai und Matsuida vergeben würde. Ein Lächeln erschien auf dem Gesicht des Ehemanns, und selbst diejenigen, die ihn verspottet hatten, blickten nun neidvoll auf ihn.
















































