Zusammenfassung
Es war einmal, am Fuß eines Berges in einem ruhigen und friedlichen Dorf, eine Haniwa aufgestellt. In der Vergangenheit glaubte man, dass diese Haniwa das Dorf vor bösen Menschen schützte. In diesem Jahr gab es eine Dürre, und die Ernte fiel kaum aus. Viele Dorfbewohner starben vor Hunger, doch die Dorfbewohner halfen sich verzweifelt gegenseitig. Eines Tages drangen schließlich böse Menschen ins Dorf ein, um die Ernte zu stehlen. Nicht nur Männer, sondern auch Frauen, Kinder und sogar Babys wurden wahllos getötet. Die Dorfbewohner hatten keine andere Wahl, als zu sterben.
Ein Mädchen, das allein blieb, nachdem ihre Familie getötet worden war, schaffte es schließlich zu der Haniwa. „Gott, bitte hilf uns. Schütze das Dorf vor den bösen Menschen.“ Mit Tränen in den Augen betete sie von Herzen.
Ein Tröpfchen Träne fiel auf die Haniwa. Plötzlich wurde der Himmel dunkel, und die Erde begann zu beben. Die Haniwa wurde immer größer und verwandelte sich schließlich in einen riesigen Dämon. Als er seine Arme vor dem Gesicht kreuzte, wurde sein Gesicht vor Wut rot.
Der Dämon ging langsam mit einem lauten Getöse in Richtung Dorf. Die bösen Menschen kämpften mit Schwertern und Pfeilen gegen den Dämon, doch es war ein vergeblicher Widerstand. Sie wurden von ihm zertrampelt und hochgehoben und einfach weggeworfen. Überall rannten sie davon, und es gab keinen Eindringling mehr im Dorf.
Der Dämon wandte sich dem Berg zu und kehrte langsam an seinen ursprünglichen Platz zurück. Als er seine Arme erneut vor dem Gesicht kreuzte, wurde er immer kleiner und verwandelte sich zurück in die ursprüngliche Haniwa.
Der Frieden kehrte wieder ins Dorf zurück. Die Haniwa blickt still auf das Dorf herab.
















































