Zusammenfassung
Es war einmal, dass die Frau eines Mannes, der in Kyoto lebte, am Abend auszugehen hatte. Da sie lange nicht zurückkam, wurde der Mann misstrauisch. Während er darüber nachdachte, kam seine Frau zurück. Kurze Zeit später trat eine andere Frau mit dem gleichen Gesicht, der gleichen Kleidung und dem gleichen Wesen ein. Der Mann war so überrascht, dass ihm die Sprache wegblieb. Er dachte, dass eine von ihnen sicher ein Fuchs sein musste, konnte jedoch nicht unterscheiden, welche die wahre Frau war. Intuitiv vermutete er, dass diejenige, die zuletzt hereingekommen war, der Fuchs sei. Der Mann zog sein Schwert und schwang es, woraufhin die Frau weinend fragte: „Was ist das, warum willst du mich umbringen?“ Als er sich nun der zuerst hereingekommenen Frau näherte, brach auch diese in Tränen aus und faltete die Hände. Der Mann war ratlos, fand jedoch die erste hereingekommene Frau verdächtig und packte sie. Daraufhin ließ diese einen so bestialischen Geruch aus ihrem Körper, dass es die Nase rümpfte. Während der Mann von dem Gestank zurückschreckte, verwandelte sich die Frau in einen Fuchs und sprang durch einen Spalt der Tür auf die Straße, wo sie mit einem „Koon, koon“ entfloh. Der Mann war voller Bedauern, aber es war zu spät. (Konjaku Monogatari, Band 27, Geschichte 39)
















































