Zusammenfassung
Ein Mann starb plötzlich und ging direkt ins Jenseits. Am nächsten Tag erwachte er auf wundersame Weise zum Leben. "Das ist, was ich im Jenseits erlebt habe", berichtete er.
"Nachdem ich das Bewusstsein verloren hatte, erschienen zwei unbekannte Personen. Eine war ein alter Mann, die andere ein Kind. Als ich ihnen folgte, gelangte ich zu einem großen Fluss mit einer goldenen Brücke. 'Wo sind wir?' fragte ich, und der alte Mann antwortete: 'Das hier ist der Südeingang zur Hölle.'"
Der Mann wurde von Dämonen umzingelt und vor den großen Herrscher Enma geführt. "Herr Enma, warum hast du mich hierher gebracht?" fragte er ängstlich. Enma antwortete: "Weil deine Frau geweint hat und mich direkt angefleht hat."
Seine Frau wurde herbeigebracht, und auf ihrem Körper waren unzählige Nägel eingeschlagen, ihre Hände und Füße waren mit Draht gebunden. "Kennst du diese Frau?" fragte Enma. "Ja, sie war in einem früheren Leben meine Frau", antwortete der Mann.
Die Frau zeigte ihren Zorn und sagte: "Mein Mann hat mich ohne Grund aus dem Haus geworfen. Ich habe Herrn Enma gebeten, meinen Mann in die Hölle zu werfen." Enma durchsah sein Buch und entschied, dass der Mann keine Sünde begangen hatte. "Du kannst zurückkehren, aber spreche niemals über die Hölle."
Der Mann machte sich auf den Weg zur Nordhölle und traf wieder auf seinen Vater. Der Vater war mit dreiunddreißig Nägeln durchbohrt und wurde täglich mit einer eisernen Peitsche geschlagen. "Sohn, weißt du, warum ich dieses Leid ertrage?" fragte der Vater. "Ich habe die Menschen betrogen, gestohlen und mich nicht um meine Eltern gekümmert."
Als der Mann das Gesicht seines Vaters sah, strömten ihm die Tränen über die Wangen, und er bat: "Gibt es etwas, das ich tun kann?" Der Vater sagte: "Wenn du Buddha-Statuen schnitzt, Sutras abschreibst und das Töten vermeidest, wirst du ins Himmelreich gelangen."
Auf dem Rückweg wurde der Mann vom Torwächter aufgehalten. "Du kannst durch dieses Tor nicht heraus", wurde ihm gesagt, und er fühlte sich verloren. Doch da erschien das Kind und sagte: "Beeile dich!" und zeigte auf ein Durchgangstor. "Ich bin das Herz-Sutra. Erinnerst du dich daran, dass du es als Kind abgeschrieben hast?" und öffnete das Tor für ihn.
Der Mann kehrte wieder in diese Welt zurück. In Gedanken an das Leiden seines Vaters begann er, Buddha-Statuen zu schnitzen und Sutras abzuschreiben. "Möge sein Leiden dadurch ein wenig gemindert werden", wünschte er von ganzem Herzen.
















































