Zusammenfassung
Es war einmal ein Händler, der in einer lebhaften Stadt lebte. Das Ehepaar arbeitete hart und das Geschäft lief gut. Doch nach vielen Jahren harter Arbeit wurde die Frau krank. Der Arzt sagte, dass keine Aussicht auf Besserung bestehe, und nur ein Wunderheilmittel aus Korea könne helfen. Der Händler liebte seine Frau und kaufte das Medikament, auch wenn es teuer war, aber bald gingen seine Ersparnisse zu Ende und er musste sich Schulden bei einem Geldverleiher machen. Doch das Medikament wirkte nicht, und schließlich starb seine Frau. Was dem Händler blieb, waren Berge von Schulden, und er war so niedergeschlagen, dass er nichts mehr tun konnte. Seine Tochter machte sich Sorgen um ihren Vater.
Nachdem die Beerdigung vorbei war, kam der Geldverleiher vorbei. „Es tut mir leid, was mit Ihrer Frau passiert ist, aber die Rückzahlungsfrist für das geliehene Geld ist bis heute. Wenn Sie nicht zurückzahlen können, werde ich Sie verklagen. Aber ich bin kein herzloser Mensch. Wenn Sie mir Ihre Tochter geben, werde ich die Schulden erlassen.“ Der Geldverleiher hatte schon lange ein Auge auf die Tochter des Händlers geworfen. Weder der Vater noch die Tochter konnten sich über diesen Vorschlag freuen, und der Händler fühlte sich in seinem Stolz verletzt.
Ein paar Tage später tauchte der Geldverleiher wieder auf. „Lass uns eine interessante Wette machen. Ich lege zwei Steine in einen Sack. Einer ist weiß, der andere ist schwarz. Sie ziehen einen Stein aus dem Sack. Wenn Sie den schwarzen ziehen, heiraten Sie mich und die Schulden sind vergessen. Wenn Sie den weißen ziehen, sind sowohl die Heiratsverpflichtung als auch die Schulden weg. Wenn Sie nicht wetten möchten, geht es ins Gefängnis.“
Da die Tochter keine andere Wahl hatte, stimmte sie widerwillig der Wette zu. Der Geldverleiher nahm zwei Steine, steckte sie in den Sack und sagte: „Nun, ziehe einen aus.“ Doch die Tochter ließ den Stein aus ihrer Hand fallen und er rollte weg und verschwand zwischen anderen Steinen. „Oh, es tut mir leid, ich kann nicht sagen, welcher Stein gefallen ist,“ sagte die Tochter. Daraufhin wurde der Geldverleiher rot im Gesicht und rief: „Das kann nicht sein! Es muss der schwarze sein!“ Die Tochter antwortete: „Sie scheinen sehr überzeugt zu sein. Wenn wir in den Sack schauen, können wir sehen, welcher Stein übrig bleibt. Der, den ich gezogen habe, muss die entgegengesetzte Farbe haben.“
In Wirklichkeit hatte der Geldverleiher absichtlich nur zwei schwarze Steine in den Sack gelegt und wusste, dass die Steine im Sack schwarz waren. Doch wie die Tochter sagte, musste er nun nachsehen. „Das Mädchen hat es echt drauf,“ dachte der Geldverleiher und gab seine Idee auf, die Tochter zu heiraten und löschte die Schulden des Händlers.


















































