Zusammenfassung
Es war einmal in einem Land, da lebte in einem Samurai-Haus eine fleißige Tochter. Der Herr des Hauses besaß zehn geschätzte Teller.
Eines Tages sagte die Herrin: „Du hast einen Teller gestohlen, oder?“ Die Tochter war erstaunt und antwortete: „Ich habe nichts gestohlen!“ Doch die Herrin glaubte ihr nicht, und der wütende Herr schlug sie mit der Peitsche. Die Tochter war sehr traurig und sah keinen Weg, ihre Unschuld zu beweisen, und sprang in den Brunnen.
In Wirklichkeit wusste niemand, dass die Herrin in Wahrheit einen Teller zerbrochen hatte und die Scherben in den Brunnen geworfen hatte.
Einige Tage später geschah an einem Sommerabend etwas Mysteriöses in der Nähe des Brunnens. Der Geist der Tochter erschien und begann, die Teller zu zählen: „Eins, zwei, drei...“. Mit trauriger Stimme zählte sie weiter. Doch immer wenn sie bei „neun“ ankam, konnte sie „zehn“ nicht aussprechen und begann zu weinen, bevor sie im Brunnen verschwand.
Dieses merkwürdige Ereignis wiederholte sich jede Nacht. Die Leute in der Umgebung begannen, das Anwesen „Tellerhaus“ zu nennen.
Eines Abends beriet der Herr sich mit seinen Freunden: „Die Tochter kann wohl nicht in Frieden ruhen. Ich werde den Geist reinigen.“ sprach er.
In dieser Nacht versteckte sich der Herr in der Nähe des Brunnens und wartete darauf, dass der Geist erschien. Plötzlich tauchte der Geist der Tochter auf, gekleidet in ein weißes Kimono mit langen Haaren, und begann wieder zu zählen: „Eins, zwei, drei...“. Da rief der Herr: „Es sind zehn!“
Daraufhin verschwand der Geist in einem Augenblick und zeigte sich nie wieder.
So wurde die Ungerechtigkeit der Tochter rechtgestellt, und Frieden kehrte ins Haus zurück.

















































