Abenddämmerungsreichen

2024/11/19

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Zusammenfassung

Es war einmal ein sehr wohlhabender Landbesitzer, der in einem Dorf lebte. Er wohnte in einer großen Villa und stellte jedes Jahr viele Menschen ein, um ihm bei der Reisernte zu helfen.

Eines Jahres, kurz bevor die Reisernte beendet war, drohte die Sonne unterzugehen. Der Landbesitzer wurde wütend und rief: „Was wartet ihr so lange? Beeilt euch! Die Sonne geht unter!“ Dann hielt er einen Fächer in die Höhe und rief zur Sonne: „Geh nicht unter! Sonne, steige wieder auf!“

Und tatsächlich, die Sonne blieb stehen. Die Dorfbewohner waren erstaunt und applaudierten.

Doch mit der Zeit wurde das Dorf von einer großen Dürre heimgesucht. Der Landbesitzer stand am Ufer eines Sees und flehte den Drachen-Gott an: „Drachen-Gott, lass es regnen. Dann werde ich dir eine meiner Töchter opfern!“

Im nächsten Moment begann es zu regnen, und die Reisfelder wurden gerettet. Doch der Landbesitzer hatte drei liebevolle Töchter. Die älteste Tochter sagte: „Ich werde mich dem Drachen-Gott opfern. Wenn ich mein Versprechen breche, wird Unglück über das ganze Dorf kommen!“ Die zweite Tochter folgte: „Ich werde für sie eintreten!“

Doch die jüngste Tochter schlich heimlich aus dem Haus und hinterließ einen Brief: „Ich werde mich dem Drachen-Gott opfern.“

Die jüngste Tochter hielt eine Kannon-Statue in den Armen und sprach Mantras, als ein großer Drache erschien. Der Drache sagte: „Ich danke dir für deine Barmherzigkeit. Wenn du über die Berge gehst, wirst du glücklich sein“, und dann stieg der Drache in den Himmel auf.

Die jüngste Tochter arbeitete als Dienstmädchen im Dorf über den Bergen und lebte glücklich. Der Landbesitzer dagegen war über seinen eigenen Erfolg eitel.

Eines Tages versuchte er, einen Schwan mit einem Bogen zu erschießen. „Mir wird schon keine göttliche Strafe zustoßen!“ rief er. Die Dorfbewohner waren überrascht und sagten: „Hör auf mit diesem Unsinn!“

Doch der Landbesitzer ignorierte sie. Der Pfeil streifte nur den Schwan, der dann nach Norden davonflog.

Daraufhin wurde der Landbesitzer fortwährend von Unglück heimgesucht. Und um sein Vermögen zu verstecken, ließ er Menschen vergiften. Er redete sich ein: „Ich bin in Ordnung“, doch letztendlich erkrankte auch er selbst.

Die Beerdigung war sehr bescheiden, und die Dorfbewohner hatten Angst und kamen nicht. Letztendlich war der Landbesitzer und seine Familie verflucht, und niemand konnte glücklich werden.


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