Zusammenfassung
Es war einmal ein Schauspieler namens Tanokyu, der in einem bestimmten Ort lebte. Er wollte in seine Heimat zurückkehren, um seine kranke Mutter zu besuchen. Als er an einem Teehäuschen am Fuße des Berges ankam, war es bereits dunkel, aber Tanokyu wollte noch in dieser Nacht den Berg überqueren.
Da sagte die alte Frau im Teehäuschen: „Du solltest nachts den Berg nicht überqueren. Du wirst von einer großen Schlange gefressen.“ Doch Tanokyu war besorgt um seine Mutter und beschloss, trotz der Warnung in der Nacht den Berg zu überqueren. Er hatte Angst vor Schlangen, aber entschlossen machte er sich auf den Weg zum Berg.
Der Berg war stockdunkel und er konnte nichts sehen. Plötzlich sah er etwas Glänzendes und ein großer Mann erschien. „Wer bist du?“ fragte der große Mann. „Äh, äh, Tanokyu,“ antwortete Tanokyu überrascht. Der große Mann missverstand und fragte: „Tanuki?“ „Wenn du ein Tanuki bist, solltest du hier zaubern können.“
In der Not erinnerte sich Tanokyu, dass er ein Schauspieler war. „Dreh dich bitte kurz um,“ sagte er und verwandelte sich mit einem Kimono und einer Perücke in eine junge Frau. Der große Mann war von dieser Verwandlung begeistert, aber als er seine wahre Gestalt zeigte, fiel Tanokyu in Ohnmacht. Seine wahre Gestalt war nämlich eine große Schlange.
Doch diese große Schlange war sehr freundlich. Als Tanokyu wieder zu sich kam, sagte die Schlange: „Keine Sorge. Ich esse kein Tanuki.“ Tanokyu atmete erleichtert auf und zündete sich eine Zigarette an. Plötzlich begann die Schlange zu zittern. „Hör auf! Ich hasse Rauch. Zigaretten sind schrecklich. Wenn du das allen erzählst, wird es nicht gut für dich ausgehen.“
Nach einigem Nachdenken sagte Tanokyu: „Ich habe Angst vor Geld.“ Als er ins Dorf hinunterging, erzählte er allen von der großen Schlange. Sofort gingen die Dorfbewohner mit Zigaretten rauchend den Berg hinauf. Die Schlange litt unter dem Rauch und dachte über Rache nach. Sie begann, kleine Goldmünzen nach Tanokyu zu werfen.
„Ich habe Angst vor Geld. Ich sehne mich nach Geld,“ rief Tanokyu aus und wurde schließlich reich.


















































