Zusammenfassung
Es war einmal eine alte Frau, die am Fluss Wäsche wusch und dabei einen großen Pfirsich fand. Aus diesem Pfirsich wurde ein Kind geboren, das "Momotaro" genannt wurde. Momotaro wuchs heran, machte sich auf den Weg zur Oni-Insel und brachte mit Hilfe seiner Gefährten, einem Hund, einem Affen und einem Bock, den Schatz der Dorfbewohner von den Ogres zurück. Danach wurde Momotaro ein Held und fand Arbeit in der Hauptstadt. Doch der alte Mann und die alte Frau wurden, beeinflusst von dem Schatz, den Momotaro mitbrachte, immer gieriger.
Eines Tages fand der alte Mann einen großen Pflaumenbaum auf dem Berg, und aus ihm erschien ein Baby. Dieses nannte er "Ritaro". Ritaro wuchs heran, und der alte Mann dachte darüber nach, ihn wieder auf Schatzsuche zu schicken. Der alte Mann und die alte Frau sagten zu Ritaro, dass er zur Oni-Insel gehen solle, aber Ritaro, der Streitigkeiten nicht mochte, wollte nicht sofort gehen.
Der alte Mann drängte Ritaro immer wieder, zu gehen, und schließlich beschloss Ritaro, nachdem er die von der alten Frau gemachten Reisbällchen gegessen hatte, sich auf den Weg zu machen. Auf dem Weg traf Ritaro den Hund, den Affen und den Bock, aber sie erinnerten sich daran, dass sie für Momotaro gearbeitet hatten, und sagten, dass sie ihm nicht helfen wollten. Letztendlich musste Ritaro alleine zur Oni-Insel aufbrechen.
Als Ritaro auf der Oni-Insel ankam, hatte er großen Hunger und war erschöpft. In diesem Moment fand er einen Baum mit süßen Früchten und begann, die köstlichen Früchte eine nach der anderen zu essen. Dann erschien ein wunderschönes Mädchen mit Hörnern. Sie hieß "Anzu".
Anzu informierte Ritaro darüber, dass, wenn er die Früchte, die er gegessen hatte, aß, Hörner auf seinem Kopf wachsen würden, und Ritaro war überrascht. Sie erklärte ihm, dass die Ogres ursprünglich normale Menschen waren, die durch das Essen dieser Früchte das Aussehen von Ogres annahmen. Ritaro erzählte Anzu, dass sein Bruder der Momotaro war, der einst die Oni-Insel überfallen hatte.
Anzu sprach darüber, wie sie als Ogres behandelt wurden, und Ritaro wurde bewusst, dass er und sein Bruder Momotaro Feinde waren. Ritaro begann zu erkennen, dass die Ogres keine bösen Wesen, sondern freundliche Menschen waren. Er hatte nicht vor, nach Hause zurückzukehren, und wünschte sich, mit Anzu und den Ogres auf dieser Insel zu leben.
Ritaro wurde von Anzu akzeptiert, und die beiden verliebten sich. So lebte Ritaro glücklich auf der Oni-Insel.


















































