Zusammenfassung
Es war einmal ein alleinstehender Mann. Eines Tages sagte der Mann zu seinen Kameraden: „Ich wünsche mir eine Frau, die für mich kocht und die Wäsche macht. Aber ich bin arm und habe nichts zu essen. Eigentlich wäre es besser, eine Frau zu haben, die überhaupt nichts isst.“
Einige Tage später kam ein junges Mädchen zu ihm. „Ich esse nichts. Möchtest du mit mir zusammen sein?“ Der Mann ging mit ihr, aber sie aß weder morgens, noch mittags noch abends auch nur einen Reiskorn. Trotzdem bemerkte der Mann, dass der Reis und die Miso-Paste in seiner Speisekammer immer weniger wurden. Er wunderte sich darüber.
Eines Tages sagte er: „Ich gehe in die Stadt“, gab jedoch vor, das Haus zu verlassen, und versteckte sich auf dem Dachboden, während seine Frau auf die Toilette ging. Als er einen Blick riskierte, sah er, dass das Mädchen Reis aus der Speisekammer und Miso aus einem Tontopf nahm und anfing zu kochen.
Als das Essen fertig war, begann das Mädchen, sich die Haare zu kämmen. Zu seiner Überraschung war ein großer Mund auf ihrem Kopf geöffnet; sie war eine Yamanba (Berghexe). Das Mädchen stopfte sich nacheinander Reis und Miso-Suppe in den Mund.
Der Mann erkannte ihr Geheimnis und sagte zu ihr: „Du hast gesagt, du isst nichts, aber ich habe dein wahres Wesen entdeckt. Verschwinde sofort!“
Das Mädchen sagte: „In Ordnung. Aber ich möchte dieses große Bad.“ Der Mann antwortete: „Wenn du willst, nimm es mit.“ Das Mädchen schaute in die Badewanne und sagte: „Es sind Insekten drin. Lass sie mich nicht rausnehmen.“
In dem Moment, als der Mann in die Badewanne schaute, drückte das Mädchen ihn von hinten hinein und schloss den Deckel. Sie verwandelte sich in eine Yamanba und hastete mit der Wanne den Berg hinauf.
Während der Mann im Fass nach einem Weg zum Entkommen suchte, öffnete sich der Deckel, er sprang heraus und hielt sich an einem Baumast fest. Der Mann gelang die Flucht, aber die Yamanba verfolgte ihn. Er rannte ins Gestrüpp, wo viele Schwertlilien wuchsen. Die Yamanba mochte diese Pflanze nicht.
„Das geht nicht. Diese Pflanzen sind giftig. Mein Körper wird schmelzen. Hier endet es,“ sagte die Yamanba und kehrte zurück auf den Berg.


















































