Zusammenfassung
Es war einmal ein ehrlicher Mann namens Nagaharu, der in einem Bergdorf lebte. Nagaharu verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Kohlenbrennen.
Eines Abends hatte Nagaharu einen merkwürdigen Traum. Ein alter Mann erschien ihm im Traum und sagte: „Nagaharu, geh in die Stadt und stehe auf die Brücke namens 'Takara-Bashi'. Dort wird dir Gutes widerfahren.“
Am nächsten Morgen ging er wie gesagt in die Stadt. Er trug einen Strohsack mit Kohlen auf dem Rücken und machte sich schnell auf den Weg zur Brücke.
Als Nagaharu die Brücke fand, stand er dort und fragte sich: „Wird etwas Gutes geschehen?“ Er hatte jedoch den ganzen Tag gestanden und es geschah nichts Außergewöhnliches.
Am zweiten und dritten Tag war es dasselbe, es ereignete sich einfach nichts.
Am Abend des fünften Tages kam der Besitzer eines Tofu-Ladens in die Nähe der Brücke und fragte Nagaharu: „Was machst du hier seit fünf Tagen?“
Nagaharu erklärte ihm, was ihm im Traum gesagt worden war. Daraufhin lächelte der Besitzer und sagte: „Das ist lächerlich. Man kann Träumen nicht glauben. Letzte Nacht hatte ich auch einen Traum. Ein merkwürdiger alter Mann erschien mir und sagte: 'Es gibt einen jungen Mann namens Nagaharu im Gebirge. Grabe unter der Kiefer in der Nähe deines Hauses. Da wird dir Gutes widerfahren.' Aber ich kenne keinen Nagaharu. Letztlich ist das alles nur eine Traumgeschichte.“
Nagaharu war überrascht, dass sein Name erwähnt wurde, doch er gab keinen äußerlichen Anschein von Aufregung und ging nach Hause, um sofort unter der Kiefer zu graben. Und tatsächlich, es kamen viele Schätze zum Vorschein. Von da an wurde Nagaharu „der Reiche“ genannt.


















































