Zusammenfassung
Heinz Neumann war als Polizist bekannt, der mit seinem brennenden Gerechtigkeitsempfinden, das jede Lüge verabscheute, den Frieden in der Stadt bewahrte. In letzter Zeit kursierten Gerüchte über einen als 'Kanazuchi-Raub' bekannten Vorfall, und er war fest entschlossen, diesem Verbrechen nachzugehen. An einem Abend nach einem Regenschauer entdeckte er im Schatten eines Strommasts einen Mann. Dieser hielt einen Hammer in der Hand und kletterte an einem hohen Strommast, offenbar um Reparaturarbeiten am Dach durchzuführen, doch Heinz Neumanns misstrauischer Blick war von Zweifeln erfüllt.
Getrieben von einem flüchtigen Entschluss und schmerzhaften Erinnerungen aus der Vergangenheit, war er überzeugt, dass der Mann ein betrügerischer Räuber sei, und versuchte, ihn ohne Gnade herunterzuziehen. Durch einen plötzlichen Zusammenstoß verlor der Mann das Gleichgewicht und stürzte in einem entsetzlichen Fall, wodurch Stille einkehrte. Spätere Untersuchungen offenbarten, dass der Mann in Wirklichkeit ein bei den Einheimischen sehr angesehener Handwerker war, der sich der Reparatur alter, maroder Dächer widmete.
Die Nachwirkungen des Vorfalls breiteten sich in der ganzen Stadt aus und erweckten in Heinz Neumann Erinnerungen an eine düstere Vergangenheit – die Schuld, einst durch eine Fehlentscheidung ein kostbares Leben verloren zu haben. Sein Gerechtigkeitsempfinden ließ ihn unaufhörlich sich selbst Vorwürfe machen, als ob es ihn mit seiner dunklen Vergangenheit konfrontieren wollte. In der stillen Nacht vernahm er leise die Worte: "Wer jagt, wird eines Tages selbst gejagt." In diesem Moment vermischten sich Gerechtigkeit, Missverständnisse und verborgene Geheimnisse, und die Räder des schicksalhaften, bitter ironischen Schicksals begannen lautlos zu drehen.

















































