Zusammenfassung
Die Geschichte beginnt mit einem reichen Kaufmann, der erkrankt und sich dem Ende seines Lebens nähert. Er hat sein Leben lang inmitten von Wohlstand gelebt, beginnt jedoch in seinen letzten Momenten, auf sein Leben zurückzublicken und denkt über wahre Freunde nach, die ihm nach dem Tod helfen könnten.
Der Kaufmann hatte drei Freunde.
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Der erste Freund: Sein Vermögen. Der Kaufmann hat diesen Freund sein ganzes Leben lang am meisten geschätzt, hat alles für ihn gegeben und hat viel Energie in dessen Vermehrung investiert. Als er jedoch um Hilfe von diesem Freund bittet, antwortet das Vermögen: „Ich kann dich nicht begleiten. Ich kann nur dich verabschieden.“
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Der zweite Freund: Seine Familie und Freunde. Der Kaufmann hat gelegentlich Zeit mit diesem Freund verbracht und hat sie geschätzt. Wenn er um Hilfe bittet, antworten Familie und Freunde: „Wir werden dich bis zum Grab begleiten, aber darüber hinaus können wir nicht mit dir gehen.“
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Der dritte Freund: Seine guten Taten und Tugenden. Der Kaufmann hat diesen Freund allzu oft geringgeschätzt und kaum darauf geachtet. Doch als er um Hilfe bittet, antworten diese: „Wir haben all die Zeit mit dir verbracht und werden auch in der nächsten Welt mit dir gehen.“
Lehre
„Die drei Freunde“ lehren uns, was wir auf unserem Lebensweg wirklich wertvoll erachten sollten. Die Lehre dieser Geschichte ist, dass materielle Dinge und gesellschaftliche Positionen vorübergehende Werte sind und letztendlich nicht mit uns kommen, wenn wir unseren letzten Weg antreten. Das, was wirklich wertvoll ist, sind unsere inneren Qualitäten wie Handlungen und Tugenden, denn diese werden weiterhin mit unserer Seele verbunden sein, auch nach dem Tod. Diese Geschichte regt zum Nachdenken über die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen, guten Taten und darüber an, was dauerhaften Wert hat.

















































